In unserem Zeitalter, in dem sich die Technik rasant weiterentwickelt, hat sich natürlich auch die größte und bekannteste aller Suchmaschinen unglaublich schnell angepasst.

Google wandelte sich innerhalb kürzester Zeit von einer reinen Suchmaschine zu einer Antwortmaschine. Dies allein beweist schon folgender Leitsatz, welcher auf der Webseite von Google zu finden ist:

„Das Ziel von Google besteht darin, die Informationen der Welt zu organisieren und allgemein zugänglich und nützlich zu machen“.

So will Google also längst keine reine Suchmaschine mehr sein sondern auch:

  • die Bedürfnisse der Menschen kennen
  • Empfehlungen in Bezug auf Produkte geben
  • uns Entschlüsse abnehmen
  • unser Leben organisieren
  • unsere Zeit sparen

Demnach fühlen wir uns teilweise so, als würde man in unsere Handlungen und Entscheidungen eingreifen und diese beeinflussen. Das ist aber nicht unbedingt negativ, denn unsere Bedürfnisse und Absichten zu kennen und sie zu verstehen, erleichtert uns den Alltag. Nur muss die Maschine uns dann auch besser kennen, als wir uns selbst?

Google nutzt unsere Klicks und Interaktionen, unsere Suchanfragen sowie Informationen wann, wo und was von uns gesucht, geklickt oder auch einfach nur markiert wurde.

Man meine, dass Google so bei all unseren Aktivitäten und Handlungen dazu lernt und nach vielen verschiedenen Mustern und Schemen analysiert und auswertet.

Unsere Webseite hat dadurch den Vorteil, dass sie durch Interaktionen im Ranking steigen kann. Dies kann man sich so Vorstellen, dass der User auf der Webseite interagiert, diese (positiven) Signale sofort an Google gesendet werden, und die Webseite dann im Ranking steigt. Soviel also zur Theorie. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

10 entscheidende Elemente für gute SEO:

  1. guter Content
    Ein guter und zugleich vielfältiger Content, der für jeden Nutzer leicht wahrnehmbar ist, gewinnt heutzutage an immer mehr Bedeutung.
  2. User Experience
    Gute Inhalte reichen jedoch schon lang nicht mehr aus. Als Beispiel könnte man seine Inhalte mit multimedial aufbereiten, um dem Nutzer beispielsweise mit integrierten Videos in eine erlebnisreiche Welt eintauchen zu lassen.
  3. sich in den User hineinversetzen
    Um sich in seine User hineinzuversetzen und so eine bestimmte Zielgruppe zu erreichen, sollte man zum Beispiel eine „Persona Analyse“ vornehmen. Man könnte sich zum Beispiel folgende Fragen stellen:

    • Was könnte die Suchmotivation sein?
    • Was erwartet der Suchende?
    • Was will er kaufen?
    • Was sind die Fragen des Suchenden?
    • Will er sich nur Informieren?
  4. Die Semantik
    Keywords werden von Google als eine Art Datensammlung betrachtet, woraus sich weitere erforderliche Keywords voraussagen lassen. Wenn man diese Keywords also bis zu einem gewissen Grad mit abdeckt, wird der Informationswert für Google erhöht, wodurch man im Ranking steigt.
  5. Website für mobile Geräte optimieren
    Laut Statistiken werden Suchanfragen von mobilen Geräten die von Desktop-PCs zahlenmäßig übertreffen. Somit müssen auch unsere Webseiten für mobile Endgeräte optimiert werden. Es ist jedoch nicht ratsam die Desktop Variante eins zu eins zu übertragen, sie sollte auf die grundlegenden Funktionen und Inhalte zu reduziert werden. Es ist hier wichtg, sich auf die User Experience zu beziehen und sich zu fragen, was der User auf der Webseite
    erwartet und benötigt. Tablets werden von Google momentan aber noch als Desktop gewertet. Der Trend der Nutzung mobiler Endgeräte zur Informationssuche oder zum Einkauf im Internet wird jedenfalls weiterhin drastisch zunehmen. Eine schnelle Ladezeit sollte aber aus technischer Sicht in jedem Fall bedacht werden. Siehe dazu Fakt 8 „Pagespeed“.
  6. Structured Data
    Mit Auszeichnungssprachen wie schema.org erleichtern wir den Suchmaschinen verschlüsselte Datensammlungen mit den Bedeutungen von Inhalten schneller zu erfassen.
  7. Backlinks
    Es ist sehr wichtig sich Gedanken darüber zu machen, wie eure Inhalte so interessant werden könnten, dass andere Webseiten Betreiber auf sie verlinken würden. Denn Links spielen im Google Ranking nach wie vor eine wichtige Rolle. Denn Google ermittelt die Anzahl unabhängiger Links, welche wiederum einen großen Einfluss auf die Qualitäts-Bewertung einer Seite haben. Wichtig ist dabei aber, die Finger von Kauf-Links zu lassen! Achten Sie auch immer darauf, dass
    in ihr Linkprofil nicht manipulativ eingegriffen wird.
  8. Pagespeed
    Nicht zu vergessen sollte man auch immer einen großen Wert auf die Ladezeit der Seiten legen. Google möchte dem User Seiten anbieten, welche sich schnell öffnen, weil der User das so erwartet. Wenn dies nicht passiert, vermutet der User, dass Google die Schuld trägt.
  9. Google+
    Ein interessantes, neues Thema ist auch die neue Anzeige der Aufrufe (Views) einer Seite oder eines Profils auf Google+. Diese Views sind ein sehr gutes Mittel zur Bewertung der Qualität einer Seite oder eines Profils weil sie auch sehr schlecht zu manipulieren sind. Wichtig dabei ist aber, dass nicht der Klick, sondern schon der reine Aufruf des Profils als View gezählt wird.
  10. Brand Building
    Eine Marke wird in den Suchergebnissen von Google bevorzugt, denn dadurch ist die zu erwartende Search Experience besser.

mit Material von
http://www.internetworld.de/onlinemarketing/performancemarketing/seo-trends-2014-297979.html
http://www.online-consulting.net/seo/rankingfaktoren-2014/

Bei Fragen und Wünschen rund um die Suchmaschinenoptimierung hilft Ihnen das Team von adocom gern weiter.

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